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Makler verliert Provisionsanspruch PDF Drucken
Maklerrecht
Geschrieben von: Bernd Artmann   

Ein Maklervertrag, der zwischen einem Makler und einem Käufer per E-Mail, Telefax oder Telefon geschlossen wurde, kann vom Käufer widerrufen werden.

Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichtes Düsseldorf kommt ein Maklervertrag zwischen Makler und Verbraucher, welcher ausschließlich per E-Mail oder Telefon erfolgte, als Fernabsatzvertrag zustande. Dem Verbraucher, der einen solchen Vertrag abschließt, steht, von einigen Ausnahmen abgesehen, ein Widerrufsrecht zu, das innerhalb einer Widerrufsfrist ausgeübt werden muß. Fehlt die Widerrufsbelehrung oder ist diese nicht wirksam, ist der Widerruf hier unbefristet möglich.

Aufgrund erfolgten Widerrufs hatte im vorliegenden Verfahren der Immobilienmakler keinen Anspruch an die Käuferin auf die Maklerprovision.

Das OLG Düsseldorf hat die Revision zugelassen, so daß die Klärung der noch streitigen Rechtsfragen vor dem BGH möglich ist.

Um den sicheren Weg zu gehen, heißt es für den Makler, daß er nach dem eindeutigen Provisionsverlangen den persönlichen Kontakt zum Maklerkunden herstellen sollte, um den Maklervertrag mit diesem zu schließen, um danach die wesentlichen Maklerleistungen zu erbringen, wie z.B. die Offenlegung des Eigentümers mit Name und Anschrift. (OLG Düsseldorf, Urteil vom 13.06.2014, Az.: I 7 U 37/13)

 
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